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HMS-TALITA KUMI !

Stiftung zur Förderung von Mädchen in Entwicklungsländern in handwerklichen und technischen Berufen.


Der Name der Stiftung TALITA KUMI bezieht sich auf die biblische Geschichte, in der Jesus zu der gerade verstorbenen Tochter des Jairus gerufen wird. Nach seinen Worten, das Mädchen schlafe nur, nimmt er es bei der Hand und fordert es auf aufzustehen. (Mk.5.41). Das gilt für die Stiftung: Mädchen, steh auf, benutze die Kräfte, die in dir schlummern.

Anlass der Stiftung

Die Angleichung der Informationstände im Zuge der Globalisierung haben in vielen Regionen der Erde zu großen Spannungen geführt. Menschen in heute noch entlegenen Regionen erkennen die Lebensbedingungen hoch entwickelter Gegenden als Herausforderung, ohne einen kurzen Weg des Ausgleichs zu finden. Sie fühlen sich dabei in einem aussichtslosen Aufholkampf, der auch mutlos macht.

Aufgrund ihrer Sozialisation sind Mädchen besonders prädestiniert, sich in kleinen aber machbaren Aufgaben zu organisieren. In der Regel sind sie dazu erzogen, für die Familie zu sorgen, und in dieser Kompetenz offen für jede Tätigkeit, die der Familie Fortbestand und Auskommen sichert.

 

Gegenstand und Ziel der Stiftung

 

Gegenstand der Stiftung ist die Entwicklung entlegener ländlicher Gemeinden in Entwicklungsländern. Aufgaben für das häusliche Umfeld wie Möbelbau, Haustechnik, Gartenbau und Innenausbau können Antrieb für die dörfliche Entwicklung werden.

Ziel der Stiftung ist deshalb die Ausbildung von „Dorfingenieurinnen", die durch ihre praktischen Fertigkeiten, wie Entwicklung und Ausstattung der jeweiligen Wohnform, den Blick auf das Wohnumfeld erweitern und so Nachbarschaft, Familienverbände und Siedlungskonzepte festigen. Die Stiftung fördert sowohl Ausbildungsstätten als auch Einzelpersonen.

Stifterin

Stifterin ist Helga Müller-Schliepe. Sie ist Diplomingenieurin der Fachrichtung Architektur und Stadtplanerin. Sie bildet den Vorstand. In Frankfurt am Main geboren, zog es sie früh in die weite Welt. Sie besuchte ein Auslandsgymnasium der Steyler Missionsschwestern und machte dort Abitur.

Die in dieser Schule erfahrene breite Bildung und die ethische Prägung haben sie in ihrer langjährigen Tätigkeit als Stadtplanerin getragen und für das Gemeinwohl wach sein lassen. Sie bevorzugt die kleinen aber steten Schritte in der Entwicklung von Konzepten.

Projekte

Gefördert werden Programme und Projekte zur Ausbildung von Mädchen in handwerklich-technischen Berufen sowohl über Ausbildungsstätten als auch in Einzelförderung. Zustiftungen sind willkommen.

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